| |

A.1. Anhang

A.1.1. City-Netze, die auf kommunaler Infrastruktur
basieren
und Bürgerdienste anbieten (Fortsetzung)
|
Freiburg
|
Ulm
|
1. Wer sind die Initiatoren des City-Netzes?
|
- Stadt Freiburg
- Universität
- ortsansässige Wirtschaft
| Ausgangspunkt für die Innovationsoffensive war eine Klausurtagung des Gemeinderates im Feb. 95. Anschließend Gründung eines Innovationsforum mit Vertretern der Stadt des Gemeinderates und ausgewählten Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft.
|
| 2. Wer ist/sind die/der Träger des Netzes?
| Telekom Freiburg | Das Regionalnetz soll aus verschiedenen kommunalen Netzen bestehen, die über ein gemeinsames Backbone verknüft werden. Die Träger der kommunalen Netze sind i.a. die Stadtwerke, die Telekom und sonstige regionale Anbieter
|
3. Welche Organisatsions- form wurde gewählt?
| Unabhängiges, neutrales Medienbüro dient als Clearing-Stelle. Aufgabenfelder sind sehr vielfältig, Übersicht vorhanden.
GmbH
|
---- |
| 4. Wer ist der Netzbetreiber? | Telekom Freiburg stellt ihr digitales Netz sowie die benötigten PC's zu reduzierten Gebühren zur Verfügung
| Betreibergesellschaft vorgeschlagen |
| 5. Wer sind die Endnutzer? |
- Bürger
- Wirtschaft
- Verwaltung
|
- Bürger
- Wirtschaft
- Verwaltung
- Schulen etc.
|
| 6. Wieviele Endnutzer sind z.Z. angeschlossen?
| öffentliche Terminals, ganzer Stadtteil mit 4.800 Anschlüssen
| Die Planungsphase ist noch nicht abgeschlossen.
Die Anbindung von Schulen, Bibiliothek, vh und Stadthaus ist teilweise fertiggestellt, Koppelung von Stadt und Wissenschaftsstadt wird kurzfristig realisiert.
|
| 7. Welche Dienste werden z.Z. angeboten?
|
- Informationsdienste
- Community-TV und regionale TV-Fenster
- Computer-Based-Training
- Stadtteilzeitung
- Info-Kiosken (interaktive Informationssäulen)
- Info-Systeme auf PC-Basis
- vollelektronische Zeitung
|
- öffentliches Bürger-Bildungs-Netz (in Arbeit)
- ulm.de und WWW-Server für die Stadt
- Kommunales Informationssystem / Geo-Informationssystem
- Ulm-Media Stadthaus
- Mediathek, Media Broker
- Telematikgestützte Planverfahren
- Multimediale Aufarbeitung der Lokalgeschichte
- Medienschule 2010
|
|
Freiburg
|
Ulm
|
| 8. Sind weitere Dienste geplant? Wenn ja, welche?
| ja, je nach Bedarf |
- multimediales Informations- und Telediskurssystem
- Bürger-Bildungsterminals
- Bürger-Bildungsnetz
- E-Mail
- Sprachübertragung
- Diskussionsforen
- CENTREX
- Corporate Networks
- Intelligente Netze
|
| 9. Besteht Internet Zugang? Provider?
| | geplant für Bürger-Bildungsnetz, Internetanbindung des WWW-Servers schon vorhanden. Der Internetzugang soll von einem Zentralknoten des Backbone für alle angeschlossenen City-Netze erfolgen.
|
| 10. Ist eine Vernetzung mit anderen City-Netzen geplant?
| Anschluß an bundesweites ATM-Hochgeschwindigkeitsnetz
| ja, andere Kommunen sind zur Mitarbeit aufgerufen
|
| 11. Wie groß ist die geographische Ausdehnung des Netzes?
| Stadt Freiburg | Regionen Ostwürttemberg und Donau-Iller, sowie der östliche Teil Bodensee-Oberschwabens
|
12. Welche Netzwerk- architektur liegt vor?
| Stern, Ring, etc. | Backbone mit Zentralknoten zur Verknüpfung kommunaler Netze geplant.
Ring, Stern, Baum
|
| 13. Welche Verteiltechnik wird verwendet?
| Koaxialkabel
LWL
(ISDN ist flächendeckend verfügbar, LAN to LAN Verbindungen sind bei Bedarf realisierbar, Datex-M-Netz-Anbindung, neuer Stadtteil bereits vollständig mit Glasfaserinfrastruktur "Fibre to the Home" ausgerüstet)
| Koaxialkabel / LWL |
14. Welche Übertragungs- technik wird eingesetzt?
| ISDN
ATM | Im Backbonebereich soll SDH verwendet werden. Privatkunden werden über ISDN bzw. Modem auf das Regionalnetz zugreifen.
|
15. Welche Datenübertrag- ungsgeschwindig- keiten werden erreicht?
| >= 64 kbit/s,
wegen ausgesprochen guter Glasfaserstruktur sind 34 Mbit/s nach Kundenwunsch möglich
| geplant im Backbone 155 Mbit/s
für Kundenzugriff:
Modem: 28.800 bit/s
ISDN: 64 kbit/s
|
| 16. Welcher Leitungskode wird eingesetzt?
|
----
|
---- |
|
Freiburg
|
Ulm
|
17. Ist ein weiterer Ausbau der Über- tragungsgeschwin- digkeiten- /band-breiten im Hinblick auf neuartige Breitband- und
Echtzeitanwend- ungen geplant?
| Ja, zwischen einzelnen Knotenpunkten ist Glasfaser vorhanden. Nach Kundenwunsch sind 34 Mbit/s im Anschlußbereich realisierbar (noch nicht serienmäßig).
| im Backbone ist ein Ausbau auf 622 Mbit/s denkbar
|
| 18. Wer stellt die benötigte Infrastruktur zur Verfügung?
| Telekom stellt ihr gesamtes digitales Netz zur Verfügung.
| geplant:
- Telekom
- Energieversorgungsunternehmen
- eigene Netze (Stadt / Stadtwerke)
|
| 19. Wird vorwiegend auf bestehende Infrastruktur zurückgegriffen?
| es wird für den neuen Stadtteil eine neue Glasfaserinfrastruktur geschaffen
| ja,
Zugangsnetz: Telekom, teilweise Stadtwerke
Stadtbereich: Stadtwerke, Kommunen
Region: DBAG, DBKOM, Viag-Intercom, CNI und andere
|
| 20. Wird das Netz durch Landesmittel unterstützt?
| im Bereich der Infrastruktur wird die Unterstützung der Landesregierung benötigt
|
---- |
| 21. Wer ist für die Kosten des Netzaufbaues aufgekommen?
| Telekom | Kosten für den "Großkunden Region" sollen auf einer non-profit Basis (d.h. kostengünstig und nicht auf Gewinn ausgerichtet) auf die Nutzer umgelegt werden.
|
| 22.Wer finanziert den laufenden Netzbetrieb?
| Operative Ausgestaltung vor Ort muß die Stadt finanzieren, nach einer Anschubphase muß das Medienbüro sich selbstständig finanzieren.
Sponsoring
|
---- |
| 23. Wie werden die Kosten für den Netzbetrieb auf den Endbenutzer umgelegt?
| Telefongebühren, wegen des Pilotprojektcharakters jedoch sehr günstig
| Mehrwertdienste sollen für den Bürger kostengünstig, d.h. nicht auf Gewinn ausgerichtet, für andere marktorientiert angeboten werden
|
| 24. Welche Erfahrungen haben sie bisher mit Ihrem City-Netz gemacht?
|
----
| Bisher sind nur einige Teilprojekte der Innovationsoffensive realisiert worden.
|
|
Freiburg
|
Ulm
|
| 25. Sonstige Bemerkungen und Anregungen.
| Die obigen Angaben stammen aus der folgenden Studie:
"Medienstandort Freiburg" - ein Beitrag zur Standortplanung; Gesamtkonzeption im Auftrag der Freiburg Wirtschaft und Touristik GmbH; Prof. Dr. Günter Müller, Dipl.-Kfm. Ralf Strauß, Dipl.-Ing. (FH) Achim Karduck (M. Sc.), Dipl. Kfm. Detlef Schoder; Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br., Institut für Informatik und Gesellschaft Abteilung Telematik
| Die obigen Angaben stammen größtenteils aus:
Solte, Dirk: Die Innovationsoffensive Informationstechnik/Telematik für die Region Ostwürttemberg, Donau-Iller und Oberschwaben - Eine konzertierte Aktion zur Erschließung von Innovationspotentialen im Umfeld der Telematik für Ulm/Neu-Ulm und die Region auf dem Weg in die Informations-gesellschaft; FAW-Dokumentation
|
| 26. URL im Internet? | ----
| http://www..ulm.de |
|
| |
|
|